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1. Arbeitstag (noch nicht im OP :-(

Hi, Hi…

Den ersten Arbeitstag hab ich jetzt hinter mir und genieße mein erstes freies Wochenende. Es ist bereits eine Woche her, dass ich nach Düsseldorf gezogen bin und hier meine kleine Wohnung bezogen habe.
Montag hatte ich noch Zeit organisatorisch einige Sachen zu erledigen bevor es Dienstag mit meinem ersten Einführungstag losging. Mit 34 weiteren neuen Mitarbeitern ging es dann für 3 Tage in die Schule (das Uni eigene Bildungszentrum) und dort wurde dann einiges an neuen Dokumentiersystemen und Computer Softwares vorgestellt aber auch alte, uns bekannte, Themen über Schweigepflicht, Pumpensystemen und Kommunikation wiederholt.
Als zukünftige OP-Schwester muss ich nun für die ersten vier Wochen vorerst im Zentralen Sterilisations- Bereich der Uni Klinik arbeiten, um dort sämtliche, für mich wichtige, Instrumente kennen zu lernen. Das heißt ich werde für die nächsten vier Wochen lernen wie man die für die einzelnen OPs zugeordneten Instrumenten Siebe packt, und dass dann irgendwann ohne Anleitung, bzw. Packzettel.
Am 2. Oktober geht es noch einmal für einen Tag in die Schule für den zweiten Teil des Kommunikationsseminars und dann fang ich am 05.10.09 endlich im OP an.
Die Einführung am Dienstag war nicht das einzig aufregende an diesem Tag. Da ich mich von Basel aus schon darum bemüht hatte in einer Volleyball Mannschaft zu spielen, habe ich am Dienstag dann nämlich auch mein erstes Training gehabt. Die Mannschaft hat mich total nett aufgenommen und es hat super viel Spaß gemacht mal wieder in einem Team zu trainieren. Donnerstag war dann auch gleich das zweite Training, dass genauso viel Spaß gemacht hat und wo ich auch den anderen Teil der Mannschaft kennen lernte. Nun galt es nur noch meinen Spielerpass zu entsperren und diesen für die neue Mannschaft eintragen zu lassen. Mit ein paar Telefonanrufen bei meinen alten Trainern war das ein Kinderspiel…von nun an kann ich auch an Spieltagen und Turnieren teilnehmen.
Mein erstes freies Wochenende habe ich dann damit verbracht auf Wohnungssuche zu gehen. Zur Zeit wohne ich noch in einem möbliertem Zimmer, da sich die Wohnungssuche von Basel aus etwas schwierig gestaltete.
Tja, jetzt hat der Alltag für mich angefangen, auch wenn dieser z. Z. noch immer einige Überraschung bereit hält, aber ich arbeite jetzt offiziell – endlich mal ;-)

Mit ganz lieben Grüßen,
Sanne

6.9.09 14:24


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hi hi

Tim und ich sind zur Zeit in Neuseeland und haben endlich mal Zeit und Internet gefunden um ein paar Bilder ins Netz zu stellen. Wir werden dann in ja nicht mal mehr drei Wochen auch wieder deutschen Boden betreten und wünschen euch bis dahin eine gute Zeit.

 

Ganz lieben Gruß, von far far away.....Silke.

21.8.09 13:51


Good old Germany!

Deutschland hat mich (Sanne) wieder, nach genau 9 Monaten und 25 Tagen in Australien. Aber jetzt erstmal zu den letzten Wochen, die ich noch Down Under verbringen durfte.
Wie ihr ja bereits von Silkes letztem Eintrag wisst, waren die 4 Wochen mit unseren Eltern der absolute Hammer - oder in Aussi Sprache - WICKED!
Am Tag der Abreise von Vati und zwei Tage bevor Mutti und ich unsere Reise nach Brisbane zum 4 wöchigen Segeltrip antreten sollten, erhielt ich eine sms: "Hallo Sanne, bitte lies deine e-mails, das Boot hat heute morgen Feuer gefangen!" Das fing dann ja schon mal sehr gut an. Es dauerte weitere 10h bis ich nun eigentlich wusste, was wirklich los war, und dass sich unsere Befürchtung bestätigt hatte: Der Segeltrip war im wahrsten Sinne ins Wasser gefallen. Nun hiess es, sich innerhalb der nächsten 24h auf etwas ganz Neues einzustellen, bzw. erstmal etwas zu organisieren. Nachdem Mutti und ich am Sonntag den 12. 07.09 3 einhalb Stunden in einem Reisebüro Däumchen gedreht haben, beschäftigten wir die arme Dame dort für genau andertalb Stunden, um unseren Wünschen gerecht zu werden - aber unser Trip war geplant.
Am nächsten Tag (Montag) gings los - 20h mit dem Bus von Darwin nach Alice Springs - definitiv eine Erfahrung für sich, aber der Hintern war trotzdem platt. In Alice Springs haben wir eine drei-tägige Tour zum Ayers Rock, den Olgas und dem Kings Canyon gebucht. Das hiess, drei Tage vor 6h aufstehen und bei fast minus Graden in kleinen mini Zelten schlafen - aber dafür unglaublich beeindruckende Naturszenen mitzuerleben und mit knapp 15 anderen Touris aus insgesamt 6 anderen Ländern gemeinsame Lagerfeuer und lustige Abende zu verbringen. Mit über 400 Fotos mehr auf der Kamera, vor allem vom Sonnenuntergang am Ayers Rock und neuen Erlebnissen gings für 2 weitere Nächte nach Alice Springs zurück, wo wir am Samstag Abend, den 18.07.09, an einem wunderschönen  Digeridoo Konzert teilhaben durften. Am Sonntag gings dann ab in den Gahn, ein Zug der von Norden nach Süden und Westen nach Osten verkehrt (und vice versa). Nach 22h Zugfahrt wurden wir freudig von Maria und Michael in Adelaide vom Bahnhof abgeholt. Trotz der leichten Erschöpfung (Mutti hatte aufgrund von einem zeitlich ungünstig getrunkenen Kaffee nur sehr wenig geschlafen) verbrachten wir den Nachmittag mit plaudern, Hochzeitsfotos und -video anschauen und kochten für unsere Gastgeber ein nettes Abendessen. Der Dienstag war, von Maria geplant, ausgefüllt mit unserem Besuch zum Wildlifepark mit Kathy und Alan, Marias Pateneltern - wo wir Kängeruhs gestreichelt und gefüttert haben, Koales auf den Arm nahmen und die Affen mit high 5 begrüßten. Danach gings mit den beiden zum Picknick in den Park und danach weiter zum (typisch) deutschen Dorf - nach Hahndorf. Mit vielen kleinen Fachwerkbauten, deutschen Cafe Namen und Souvenier Läden war Hahndorf nicht unbedingt typisch deutsch, aber trotzdem sehr hübsch. Nach einem kleinen Ausflug auf den 'Berg' von Adelaide mit der gesamten Übersicht auf die Stadt gings zurück zu dem traumhaften Haus von Kathy und Alan. Das Abendessen zusammen mit Maria und Michael war ausgesprochen lustig und wir waren beide froh doch nochmal nach Adelaide gefahren zu sein.
Mittwoch hiess es für Mutti und mich erstmal Abschied nehmen, da wir mit dem bereits am Laden nicht wirklich vertrauend aussehenden Wicked Camper unsere Tour nach Melbourne beginnen wollten. Knapp 600km später und ein paar gefühlten Litern Regen wurde es dunkel und wir mussten uns einen Campingplatz suchen. Keine so leichte Aufgabe, wenn die nächste größere Stadt einige Kilometer weit entfernt war. Der National Camping Platz im nächsten Ort sah zwar nicht sehr einladend und sehr nass und rutschig aus - aber besser als nichts, oder? Schon der Weg hinunter zu den Picknick Tischen war eher ne rutsch-partie als fahren, und der Weg wieder hoch war dementsprechend unmachbar. Wir kamen werder vor noch zurück - und das, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen. In Australien sagt man dazu: "Up shit creek without a paddle!" In unserem Falle sogar - "without a boat!"
Ein paar hundert Meter die Straße hoch war jedoch ein Pub, und das war dann unser Ziel. Mutti meinte zwar, wir könnten ja hier unten schlafen und morgen dann Hilfe holen, allerdings war ich mir sicher das die Männer eher jetzt auf´n Bierchen da drinnen sitzen würden als morgen früh. Gesagt - getan...und wie vorhergesagt fanden wir auch gleich zwei Herrschaften, die sofort bereit waren uns aus dem Schlammassel zu helfen. Mit vereinten Kräften, den Pferdestärken eines 4 Rad Antriebs und vielen "come on(s)!" wurden wir wieder auf sicheren Asphalt gezogen. Mit 20$ für ein Bier für die Jungs kamen wir ja nochmal glimpflich davon. Der Parkplatz des Pubs musste dann eben als Übernachtungsmöglichkeit herhalten, auch wenn die Nacht bitterkalt war und Mutti und ich morgens das Gefühl hatten mit Pinguinen im Schlafsack zu liegen. Den kleine Heizlüfter, den uns Kathy und Alan mitgegeben hatten, konnten wir aufgrund des nichtvorhandenen Stroms nicht nutzen. Silke hörte sich unser kleines Abenteur am Telefon sehr interessiert an, war ja einiges gewöhnt von unserer Familie, aber Michael und Maria waren sehr besorgt um unser Wohlergehen. Also beschlossen wir ca. 2 Tage früher nach Melbourne zu fahren, mit der Tante von Michael zu bleiben und dann am Samstag Morgen mit Michaels Bruder Chris nach Horsham zu fahren um das Neugeborene von einem anderen Bruder von Michael zu beglückwünschen. Dort haben wir dann auch wieder Maria und Michael gesehen, Mutti hat die ganze Familie kennengelernt und einen australischen Gottesdienst am Sonntag miterlebt. Da wir nun früher in Melbourne waren, hatten Mutti und ich genug Zeit, die Stadt unsicher zu machen und shoppen zu gehen. Ein paar Kilo schwerer und einige Dollar weniger im Portemonnaie gings am Montag morgen weiter nach Sydney. Die eine Nacht Zwischenstopp am süd-östlichsten Punkt von Australien war wahrscheinlich die Nacht mit dem schönsten Ausblick auf eine Meeresbucht, und auch nicht ganz so kalt, da wir ja einen kleinen Heizlüfter hatten. Sonnenunter- und -aufgang waren so fantastisch, das wir am liebsten geblieben wären.
Am nächsten Tag, auf dem Weg nach Sydney, fuhren wir an wunderschönen Aussichtspunkten vorbei, die ich bereits auf dem Weg ins Surfcamp schon erlebt hatte und Mutti zeigen wollte. In Sydney verbrachten wir zwei Tage mit purem Sightseeing. Vom Darling Harbour über die Harbour Bridge, das Opera Haus, Town Hall, Antique Shopping Malls bis hin zum Manly Beach und dem berühmten Paddys Market haben wir uns die Füße wund gelaufen. Das Packen am Donnerstag Abend war leichter getan als gedacht und am Freitag morgen, dem 31.07.09 um 5Uhr war ich auf dem Weg zum Flughafen. Als das Flugzeug abhob, nieselte es leicht...sogar der Himmer war traurig, das ich abflog.
Die Übernachtung in Seoul war absolut 'wicked' - in einem 4 Sterne Hotel mit riesigem Einzelzimmer, Lounge, Badewanne und einem Doppelbett - in dem ich mir allerdings so ganz alleine etwas verloren vorkam.
In Deutschland gelandet, schien die Sonne...

Tja, das wars - 10 Monate sind um und ich bin wieder zurück - jetzt beginnt der Ernste Teil des Lebens. Erstmal Vorstellungesgespräche in Herne, Düsseldorf, Westerland, Heidelberg, Hamburg und Davos - also drückt mir die Daumen, mein Favorit is Düsseldorf.

Viel Spaß beim Lesen, Eure Sanne
Von nicht mehr so far, far away

2.8.09 22:45


Hallöchen

Schnipps und schon sind die vier Wochen mit unseren Eltern vorbei. Erstaunlich, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man Spaß hat und viele Dinge erlebt.

Die vier Wochen waren unglaublich erlebnissreich. Wir fingen an in Brisbane ein zwei Tage zu entspannen, da unsere Eltern noch ein bisschen mit dem Jetlag zu kämpfen hatten. Nach dem bisschen Entspannen, haben wir Mutti und Vati gezeigt, wo wir die letzten paar Wochen gearbeitet haben und dann gings zum australischen Zoo, der hauptsächlich einheimische Tiere hat. Sehr spannend und das Schöne ist auch, dass man  Känguruhs und Koalas anfassen und streicheln kannn. Fraser Island war dann die nächste Hauptattraktion, wo wir mit Allradantrieb hingefahren sind, denn anders gehts nicht. Über Stock und Stein und Sand gings einmal die Ostküste hoch und runter. Leider ist auf Fraser Island kein schwimmen erlaubt, auf Grund von Targetsharks (Zielhaie - genau überetzt). Naja, wir mussten uns dann mit dem tollen Anblick begnügen, aber in einem der innerhalb der Insel gelegenen Seen waren wir baden. Das war auch schön. Das Schwimmen haben wir allerdings ein paar hundert Kilometer weiter nördlich nachgeholt. Wir waren am Great Barrier Reef schnorcheln und haben beim ersten Stop, viele verschiedene Farben, Korallen und Fische gesehen. Beim zweiten Stop haben wir Schildkröten, große Fische, Rochen und sogar einen kleinen Riffhai gesehen. Danach wartete eine sehr lange Fahrt ins NT zum Kakadu Nationalpark und anderesn NP auf uns. Dafür wurden wir dort mit dem Kennenlernen von Aboriginal Lifestyle und Schwimmen in Wasserfällen belohnt. Nach Kakadu sind wir "zruück" zum Lichtfield National Park gefahren, wo wir leider nur zwei Wasserfälle besuchen konnten, da wir kein Allradantrieb hatten. Aber dafür konnten wir in den unter den Wasserfällen gelegenen Pools schwimmen. Riesentermitenhügel haben wir dort auch gesehen. Am 8ten July sind wir in Darwin angekommen und haben erstmal die Stadt unsicher gemacht. Vati ist  am 11ten wieder Richtung Heimat geflogen und Mutti und Sanne sind am 13ten Richtung Alice Springs per Greyhoundbus gefahren. Eigentlich war ja eine Selgeltour von Brisbane aus geplant, aber auf Grund von Feuer wurde die kurzfristig abgesagt und Sanne und Mutti haben sich dann für eine Tour zum Ayers Rock und anschliessend über Adelaide nach Sydney entschieden. Tja, und ich warte hier jetzt sehr gespannt auf meinen herzallerliebsten Tim. Es sind nur noch 9 Tage bis Tim und ich endlich gemeinsam Urlaub machen können. Bis dahin, werde ich die Sonne am Hafen genießen, Musik hören oder schlafen, mehr Entspannung geht glaub ich nicht. 

Ich werde euch weiterhin auf dem Laufenden halten.

Ganz liebe Grüße, von  far far away.

14.7.09 10:29


Wir haben jetzt Urlaub!!!

   

Es ist seit dem Letzten Eintrag einiges passiert. Ist ja auch schon wieder über ein Monat her....ich muss zugeben, ich bin ein bisschen schreibfaul geworden, aber wenn ihr weiterlest, dann wirds vielleicht auch klar warum.

Aaaaalsoooo:

Wir wollten ja Anfang Mai, genauer gesagt am 1sten Mai zurück nach Gympie auf unsere Trainingsfarm. Unser Transport hat jedoch leider abgesagt und so saßen wir etwas auf dem Trockenen. Glücklicherweise hatte Mick eine recht gute Lösung. Am 5ten Mai startete in Rockhampton, ca. 2h entfernt, eine Rindershow. Er meinte, wenn wir noch so lange bleiben würden, würde er uns dort mit hinnehmen und vielleicht könnte uns von dort aus ein Viehtransporter mitnehmen. Wir fanden das ganz gut und riefen gleich Joe hier in Gympie an und er sagte uns gleich den Namen von einem Freund von ihm, der uns eventuell mitnehmen könnte. Wir waren dann am 7ten in Rockhampton (wir haben bei Mick noch das Baumhaus renoviert, deshalb erst am 7ten) und haben drei nette Tage auf der Show genossen. Da wir kein Geld ausgeben wollten für irgendwelche teueren Appartments, schliefen Sanne und ich im Viehtransporter....wir freuten uns anschließend auf ein richtiges Bett. Am 10ten Mai gings dann endlich nach Gympie, wir hatten einige Pannen zwischendurch, erreichten aber unser Ziel gesund und müde um 19:00 Uhr.

Die erste Woche durften wir mithelfen die sogenannte Gympieshow zu organisieren. Wir mussten Hindernisse fürs Showspringen aufstellen, Barrieren ziehen und Balken streichen. Im Großen und Ganzen, es gab viel zu tun, dafür wurden wir dann aber am Samstag mit einer tollen Show und einem guten Rodeo belohnt. Die darauffolgenden drei Wochen bestanden aus Gartenarbeit, reiten, Zäune reparieren und ein bisschen den Backpackern helfen. Wir haben alles sehr genossen und auch unglaublich viel gelernt. Die letzte Woche, sprich ab dem 8ten Juni, gingen Sanne, Nick, Joe, der Trainer Joe und ich auf einen Campingtrip. Dort haben wir in einer zweiseitig geschützten Hütte gewohnt, mit Feuer Wasser und Essen gekocht und in einer Schüssel mit kaltem Wasser "gebadet." Tagsüber gings dann mit der Kettensäge in den Wald um Zaunpfähle aus Bäumen zu schneiden. Zuerst wurde der Baum gefällt, dann entrindet und anschließend mit der Kettensäge zurechgeschnitten. Hört sich recht einfach an, aber wir waren abends alle sehr erschöpft und auch ganz schön dreckig. Naja, wir hatten ja Wasser zum waschen :-) Wir haben Montag angefangen  und Mittwoch aufgehört und haben in dieser Zeit ca. 200 Zaunpfähle geschnitten und an ihren zugehörigen Platz gelegt. Nächste Woche werden dann einige nochmal rausfahren um den Zaun auf zu bauen. Wir hatten sehr viel Spaß, aber waren auch froh am Mittwoch Abend unter die Dusche zu springen (wie schnell man sich an sowas gewöhnt). Mittwoch Abend landeten dann auch alle Arbeitsklamotten in der Tonne, da sie entweder ganz schön zerissen waren oder bis zur Unerkenntlichkeit dreckig geworden sind. Tja und heute hab ich endlich mal wieder Zeit zu schreiben, da wir heute frei haben.

Die nächsten Tage:

Morgen werden wir nach Brisbane fahren und dort zwei Tage mit einer Bekannten verbringen. Am Sonntag, den 14ten Juni, gehts dann zum Flughafen um unsere lieben Eltern abzuholen. Von dort aus gehts erstmal ein kleines Stückchen in den Süden in ein Nationalpark, damit sich unsere Eltern von dem Jet leg erholen können und dann gehts auf große Erkundungstour Richtung Norden. Aber davon erzähl ich euch dann ein anderes Mal....

Ich hoffe ihr hattet viel Spaß beim Lesen....Ganz liebe Grüße von far far away.....Sanne und Silke.

 

11.6.09 03:43


Hallo alle Zusammen!!!

Vor ueber einem Monat hab ich den letzten Eintrag geschrieben und manchmal fuehlt es sich wie gestern an.

Da ueber Ostern die Familie unserer Farmfamilie kommen sollte, hatten wir mit den Bauarbeiten ein wenig Stress. Der Bauarbeiter, der mittlerweile eine sehr schlechte Reputation hat (und das nicht nur bei der Farmfamilie, sondern auch von Besuchern und Elektrikern) musste dann auf einmal alles fertig bekommen, weil er die vorherigen Wochen ganz schoen getroedelt hat und auf der faulen Haut lag. Da der Ire ein ganz schoen grosser Pfuscher ist mussten Sanne und ich dann immer den kuerzeren ziehen und seine Fehler hinterher ausbessern. Es gelang uns jedesmal gut und man hat den Unterschied fast kaum gesehen, aber damit haben wir mehr Zeit verschwendet, als wenn wir es gleich selber gemacht haetten. Einige Bauarbeiten wurden zu Ostern natuerlich nicht fertig, aber das wichtigste haben wir geschafft.

Zu Ostern kam dann die Tocher unserer Farmfamilie, dessen Mann und deren drei Soehne. Da Desley nichts davon wusste, war sie dann am Osterfreitag auch sehr angenehm ueberrascht. Das ganze Wochenende war sehr nett und schoen, da die Tocher und dessen Mann uns auch jeden Abend, entweder zu Fisch oder Schinken essen, eingeladen hatten. Wie selber haben an den drei Tagen morgens und abends wie immer die Pferde versorgt, konnten dann aber an unseren eigenen Projekten arbeiten. Wir haben die Tischtennisplatte die hier im Schuppen stand renoviert und nebenbei haben wir noch einen Milchstuhl fuer Desley gebastelt. Mit ein paar Tipps von Mick gelangen uns die beiden Sachen recht gut. Am Ostersonntag waren wir dann mit Scruffy unserem Lieblingshund spazieren und anschliessend haben wir eine Milchkanne nach Birkeltechnick bemalt. Da wir uns die Idee von Mutti ausgeliehen hatten, hatten wir eine gute Ahnung wie es aussehen soll. Letztendlich sieht sich nicht so perfekt aus wie von Mutti, aber es ist etwas selbstgemachtes und wir waren ein bisschen stolz. Mick fand die Kanne auch sehr huebsch und Desley bekam sie dann am Dienstag zu ihrem Geburtstag und hat sich riesig gefreut. An dem gleichen Tag, der 14te April haben wir dann Abends noch ein Barbeque veranstaltet, damit wir den Geburtstag auch ordentlich feiern konnten.

Nach Ostern ging dann das geregelte Leben wieder los.....mit bauen und Fehlern ausbessern von dem Iren und hinter ihm aufraeumen. Wir waren gestern den 19ten April, das erste Mal auf einer Pferde Auktion und fanden es sehr interessant. Nur ging uns die laute Stimme, des Auktionssprechers schon nach einer Stunde auf den Keks, aber richtig verstecken konnte man sich auch nicht.

In den naechsten Tag wird ein Hollaendisches Maedchen mit auf die Farm kommen, die wir dann fuer ein paar Tage anlernen sollen, damit sie dann nahtlos mit der Arbeit weitermachen kann wenn wir Anfang Mai weg sind.

So ihr Lieben, das war das Upgrade der letzten Wochen. Es ist nicht so wunderlich viel passiert, aber genug um die Zeit rennen zu lassen. Wir freuen uns immer wenn ihr mal etwas nettes in unser Gaestebuch schreibt und werden bald wieder von uns hoeren lassen.

Lieben Gruss von far far away.....Sanne und Silke.

20.4.09 10:15


Wo bleibt nur die Zeit...

Eigentlich ganz gut, dass die Zeit so schnell vorueber geht. Denn in gut zwei Monaten kommen schon unsere Eltern nach Australien und dann faengt das Faulenzerleben an...  Wir haben uns hier so richtig gut auf der Farm eingearbeitet und bekommen von dem Boss jetzt ab und an auch mal ein Lob. Da wir auch fleissig auf der Baustelle mithelfen, nimmt der Ausbau des Hauses auch langsam Form an und wir haben sogar unser eigenes Projekt. Da einige Verwandte von dem Landwirt und der Lady zu Ostern zu Besuch kommen muessen wir jetzt so langsam mal das Baumhaus herrichten, damit wir da drin dann ueber Ostern naechtigen koennen. Wir koennen nicht alles alleine machen, da wir nicht so viel Ahnung haben aber nachdem uns gezeigt wird was gemacht werden muss, arbeiten wir fast selbstaendig. Es macht Spass zuzusehen, wie so ein Projekt waechst und dann letztendlich fertig wird. Ansonsten haben wir Freitags immer tagsueber frei und koennen in die Stadt fahren oder einfach mal den ganzen Tag pennen, da das fruehe Aufstehen doch ganz schoen anstrengend ist. Am 4ten April ist wieder ein Rennen, aber wir denken, dass unser Pferd leider nicht mitlaufen kann, da es im Moment eine geschwollene Fessel hat, die auch nicht wieder weggehen will. Aber dafuer trainieren wir grade ein anderes Pferd, dass dann eventuell in zwei Wochen so weit ist. Gestern haben wir einem kleinen Pfau geholfen...der ist naemlich in ausdehnbaren Schaum getreten, der aber nach ein paar Minuten hart wird. Nun hatte der kleine Vogel den so am Fuss kleben, dass er nicht mehr abging und er humpelte damit die ganze Zeit rum. Nachdem ich ihm eine Jacke ueber den Kopf geworfen habe, konnte ich ihn dann auch bequem einfangen und Der Ire Declan hat ihm dann den Fuss wieder heil gemacht. Jetzt gehts ihm gut und er hopst auch froehlich wieder mit Mama umher. Vor einer Woche haben Sanne und ich eine Ratte in der Vorratskammer entdeckt, die sich mit ihrem Schwanz auf einem der Insektenklebedinger verhakt hatte und so konnten wir sie dann auch gut einfangen. Das erste Mal hab ich leider nicht so beherzt zugegriffen und schon hatte ich dann ihre Zaehne im Finger. Beim zweiten Mal war der Griff schon etwas fester und dann gings ab zu den Katzen. Da ich Angst hatte nochmal gebissen zu werden hatte ich anscheinend so fest zugedrueckt, als ich die Ratte dann zu den Katzen fuettern wollte hatte sie sich auch nicht mehr bewegt. Aber vielleicht besser so, dann hat sie nichts mehr mitbekommen....urspruenglich wollten wir sie laufen lassen.

Das waren so die aufregensten Tiergeschichten hier auf der Farm. Wir wuenschen euch alle noch ein schoenes Wochenende und einen guten Start in die letzte Woche vom Maerz.

Viel Spass beim Lesen, Sanne und Silke.

20.3.09 07:01


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