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Hallooooooooooooooo

Jetzt sind schon wieder drei Wochen vergangen und wir haben gar nicht gemerkt wo die Zeit so schnell hin ist. Inzwischen haben wir uns hier recht gut eingelebt und eingearbeitet. Wir stehen immer noch um 5 Uhr morgens auf, obwohl sich das, aufgrund des spaeteren Hell werdens, auch schon 10 min. nach hinten verschoben hat. Wir trainieren immer noch die Pferde und einige sind schon richtig fit geworden und haben ordentlich Feuer unterm Hintern, was man auf der Trainingsbahn auch ganz toll merkt. UND es gibt Abends immer noch Suesskartoffeln, Kuerbis, Fleisch und Nudeln. Einen Abend haben wir mal gekocht und Pizza gemacht, da wurde dann gleich noch Kartoffeln dazu gekocht, aber die Pizza kam trotzdem gut an.

Gestern, den 18.02, hatten wir unseren ersten freien Tag und haben dann auch gleich die Gegend ein bisschen unsicher gemacht. Erst waren wir beim sogenannten "Singing Rock" der, wenn man seine Hand auflegt, fuer dich singt. Wir kamen aber leider nicht bis hoch und da wir auch nur Flip-Flops anhatten, wollten wir auch nicht so viel riskieren. Dann waren wir in der Stadt und haben endlich mal wieder Eis gegessen. Das fehlt uns beiden Schleckermaeulern schon ein bisschen...das Abendliche Stueck Schokolade. Naja, aber so bekommen wir wenigstens keinen "Reiterhintern" :-)

Der Plan ist es jetzt uebrigens hier bis Ende April auf der Farm zu bleiben und Anfang Mai gehts dann zurueck auf die Farm wo wir unser Farmtraining gemacht haben. Dort bleiben wir dann den Mai ueber und werden auch zu einigen Rodeos gehen, aber nur als Zuschauer. Vielleicht koennen wir ja mal auf einem kleinen Bullen ueben, aber dann nur unter professioneller Ausicht. Keine Angst ihr Lieben, Wir passen auf uns AUF! Naja, und dann ist ja schon fast Juni und unsere Lieben Eltern kommen uns besuchen und der lang ersehnte Urlaub kann beginnen.

Wir ihr sicherlich bemerkt habt, hab ich heute mal auf einer Australischen Tastatur geschrieben und daher gab es nur ae oder oe...ich hoffe es war trotzallem alles lesbar.

Wir wuenschen euch noch einen schoenen Alt Weiber und Karneval und geniesst das Wochenende...

Ganz liebe Gruesse von far far away...Sanne und Silke.

19.2.09 11:15


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Es waren einmal zwei Cowgirls…


Hallo alle zusammen, tut uns leid, dass wir solange nichts von uns hören lassen haben, aber (hier nun die Ausrede) Internet im Australischen Outback ist immer ein wenig schwer zu finden.

ABER (das zweite aber) uns geht es sehr gut und hatten die letzten Wochen sehr viel Spaß…..Euch viel Spaß beim Lesen.


Der letzte Eintrag ist ja schon fast genau ein Monat her und seitdem ist einiges passiert. Der Grund warum wir nach Adelaide geflogen sind, war ja die Hochzeit einer sehr guten Freundin von uns, die am 10ten Januar stattgefunden hat. Sanne und ich waren Bratujungfern und haben unseren „Job“ sehr genossen. Wir halfen Maria (die Braut) am Tag der Hochzeit die Nerven zu behalten, sich auf das kommende Ereigniss zu freuen und darauf zu achten, dass ihr ellenlanger Schleier immer schick dahinschliff. Im großen und ganzen eine gelungene Hochzeit…Das Ehepaar war dann um halb fünf verschwunden…und wohin??? Hmmm….den Antritt ihrer Hochzeitsreise zu beginnnen. Nach der Hochzeit, sind Sanne und ich dann noch mit ein paar anderen jüngeren Leuten auf ein deutsches Schützenfest in Adelaide gegangen. Es gab sogar auch deutsches Bier, aber unglaublich teuer.

Die restlichen Tage, bis zu unserer Abreise nach Brisbane, wurden dann auf dem Zeltplatz in der Nähe von Adelaide dahin gegammelt…Und auch ein bisschen gefeiert. Maria hatte eine sehr gute Schulfreundin, die auch nach Adelaide zur Hochzeit kam…Pauline. Mit Pauline haben wir uns sehr gut verstanden und haben so einige lustige Sachen erlebt. Dienstag den 13ten Januar, waren wir mit Pauline bei einer älteren Freundin von Maria, die ein wunderschönes Haus am Strand und gleichzeitig am Hafen hatte. Dort waren wir für zwei Nächte eingeladen und haben es genossen mit dem Ehepaar segeln gehen zu können und die Delphine bewundern zu können, die auf einen Meter an einen ranschwammen. Freitag Abend den 16ten Januar, sind wir dann mal mit Pauline feiern gewesen, bis morgens um sieben, anschließend gings ein wenig tanzmüde zurück zum Zeltplatz, wo wir den „besten Schlaf“ aller Zeiten hatten, da rechts ein paar Gören blökten und links das Laubgebläse angemacht wurde. Naja, den Tag haben wir dann mehr oder weniger dösend oder sitzend im Schatten verbracht, da es auch unglaublich heiß war.

Endlich war es dann soweit. Sonntag der 18te Januar war der Tag an dem wir endlich nach Brisbane fliegen sollten. Ich war natürlich so dösbaddelig und hab erstmal das Kissen von meinem Freund am Flughafen vergessen und hab mich den ganzen Flug lang geärgert. In Brisbane selbst, hatten wir 7 Stunden Aufenthalt, bis der Zug um 6:30 uns in die Stadt brachte. Dort sollten wir dann mit einem Greyhound Bus Richtung Norden, da wir um 11:15 in Gympie sein sollten. Aber irgendwas geht immer schief. Anscheinend wurde unsere Buchung nicht richtig registriert und auf einmal standen wir da und hatten kein Ticket. Aber zum Glück konnten wir am Schalter noch eins kaufen und es waren auch noch Plätze frei. Puhhh, nochmal Glück gehabt. Erschöpft gings dann in den Bus und dann erstmal schlafen….Reisen ist schon ganz schön anstrengend.

Vier Stunden später sind wir in Gympie angekommen und wurden dann gleich von dem Bus abgeholt, der uns auf die Trainingsfarm bringen sollte. Nach ein paar Formalitäten und einem Kauf neuer Stiefel, gings dann mit einem großen Auto und 7 weiteren jungen Leuten auf Joe’s Farm. Der Abend verlief dann noch sehr ruhig und wir sind auch recht früh ins Bett, da es um sechs aus den Federn ging. Der erste Trainingstag bestand daraus, Rinder, mit Pferden, von der Weide in einen Stall zu treiben, wo sie dann durch eine Art Graben schwimmen müssen, der sie sozusagen gegen Zecken und Fliegen imprigniert. Diese Viecher machen das aber nicht so gerne und da muss man dann schonmal mit einem Elektroschocker nachhelfen. Einige Rinder mussten auch die Hörner geschintten bekommen. Das heißt, dass die Rinder in eine Art Zwinge kommen mit ihrem Kopf und dann auch nicht vor oder zurück können. Dann machen wir ganz in Ruhe unser Dind, ob das dann Hörner schneiden ist, oder castrieren und dann dürfen sie wieder frei. Es ist unglaublich wie laut solche Rinder sein können, wenn so viel auf einem Haufen sind. Nach einem anstrengendem und sehr schmutzigen Tag, gings dann zurück zu einem leckeren Abendessen. Der zweit Trainingstag fing damit an, das wir 15 Löcher aushebn sollten, damit wir neue Zaunpfähle „einpflanzen“ konnten. Da der Boden aber so ausgedörrt ist, muss man mit einer sogenannten „Crowbar“ alles locker hacken und dann mit der Schaufel alles rausschippen. Keine leichte Arbeit und einige Mädels haben Abends auch über Blasen and den Händen geklagt. Nachmittags haben wir dann gelernt, wie man mit einer Kettensäge umgehen kann und auch sogar ein paar Baumstämme zugeschnitzt. Am dritten Trainingstag waren wir wieder mit den Rindern beschäftigt, die diesmal nicht nur die Hörner gestutz bekommen sollten, sondern auch ein Branding bekamen. Rochh dann auch so zwischen durch nach verbrannter Haut. Hat aber viel Spaß gemacht, zu lernen was für Aufgaben ein Rinderfarmer hat. Am fünften Tag waren wir Traktor fahren, Motorrad fahren und haben ein paar Bastelarbeiten am Haus gemacht. Sanne und ich haben dann Abends unseren Rucksack gepackt, da es am nächsten Tag auf eine Farm gehen sollte, auf der wir die nächsten paar Monate arbeiten sollen. Samstag der 24te Januar, gings Richtung Norden. Nach knapp 9 Stunden

Busfahrt ind wir dann in Rockhampton angekommen, aber wir waren noch nicht am Ziel. Morgens um 6:30 gings nach Beloela, wo wir dann von Farmer Mick abgeholt worden sind. Micks Farm besteht aus 10.000 Hektar Land, 3.000 Rinder und 40 Rennpferden. Also genug zu tun. Wir haben am Sonntag den 25ten Januar angefangen und werden die nächsten 3-4 Monate hier auf dieser Farm verbringen. Hier ein kleiner Tagesablauf: um 5 Uhr morgens fängt die Arbeit damit an, die Pferde aus ihrem Paddock zu holen, sie zu putzen uns sie für 30 Minuten aufs Laufband zu stellen. Dann werden sie noch von Sanne oder mir im Trab oder Galopp bearbeitet, bis sie schwitzen, schließlich sollen sie am nächsten Tag auch Muskelkater haben und bei ihrem nächsten Rennen gewinnen. Dann werden die Pferde gefüttert, und auch die anderen Tiere (Milchkuh, Bullen und Stuten mit ihren Fohlen) werden gefüttert. Damit sind wir dann so gegen 8 Uhr fertig. Damm müssen wir essen für die Tiere kochen. Da werden 4 Eimer Gerste und viel Wasser in eine aufgeschnittene Tonne gefüllt, anschließend machen wir darunter ein Feuer und die Pferdeküche kocht. Nach ca. 4 Stunden ist das Gemisch zu einem Brei verkocht und wird dann wieder an die Tiere verfüttert. Damit sind wir so gegen 9 Uhr fertig und dann gibt es auch für uns Frühstück.. Da Mick und seine Frau grade ihre Farm renovieren, fallen für uns auch ein paar Schleif -und Spachtelarbeiten an. Manchmal helfen wir auch draußen mit, wo eine Terrasse entstehen soll. Gegen 13 Uhr gibts dann Mittagessen und da kann jeder essen was er will…von Sandwich bis Salat. Nach dem Essen gehts dann weiter mit Renovieren oder Grass schneiden oder oder oder. Um 17 Uhr sind die Pferde wieder mit füttern dran. Dafür brauchen wir meistens bis zu 2 Stunden, da wir nach dem Brei noch Heu füttern, aber die Pferde müssen den Brei erst aufessen. Dann müssen wir noch die Futtereimer auswaschen, alle Halfter einsammeln und für den nächsten Tag ein bisschen klar „Pferd“ machen! Endlich kommt dann die wohltuende Dusche. Es ist unglaublich wie gut diese Dusche tut, wenn man 12 Stunden am Stück arbeitet. Dann noch schnell Abendbrot, wo es fast immer Süsskartoffeln, Kürbis, Fleisch und Nudeln gibt (Da der Mann nichts anderes isst, kocht die Frau auch nix anderes und uns hängt es schon fast zum Halse raus). Aber, und das ist das wichtigste, wir haben Spaß (noch)!!!

Tja, und das wird jetzt ungefähr bis Mai gehen und dann kommen auch schon unsere allerliebsten Eltern zu Besuch und zwar am 14ten Juni um 8 Uhr landen die beiden in Brisbane am Flughafen und können es wahrscheinlich kaum abwarten ihre zwei alten (schon 24) Töchter in den Arm zu nehmen.

Ich hoffe das ihr viel Spaß beim Lesen hattet…und das nächste Mal hoffe ich ,dass wir euch nicht wieder so lange warten lassen werden mit einem neuen Eintrag von uns.

Wir wünschen euch einen guten Start in den Februar und Kopf hoch, es kommen auch wieder warme Tage


Ganz liebe Grüße, von far far away!!!

31.1.09 10:52


Weihnachten und Silvester

Und wieder ist ein Monat vergangen...und somit hat ein neues Jahr angefangen. Die Feiertage sind nun mittlerweile vorbei und auch für Silke und mich ist die Zeit des faulenzens fast vorbei.
Nachdem wir am Freitag den 19.12.08 in Adelaide angekommen sind, haben wir es uns im Haus eines Freundes, einer Freundin... ... gemütlich gemacht. Im Gegensatz zu den sonst sehr spärlich und kleinen Unterkünften hatten Silke und ich diesmal ein ganzes Haus für uns alleine.
Weihnachten haben wir in Horsham in Victoria bei den Eltern unserer besten Freundins Verlobten verbracht. Trotz des Fakts das wir uns in "the middle of nowhere" befanden, haben wir jeden Tag was untenommen. Wie anhand der Bilder zu sehen ist waren wir in den "Grampiens" einem aus dem Nichts entstandenen kleinen Gebirge, haben das typisch Australische Spiel "Bowls" gespielt und ein bisschen das Süd-Australische Outback kennengelernt.
Kurz vor Neu Jahr sind wir die vier Stunden durch die Gegenden wo Fuchs und Hase sich "Gute Nacht" sagen, zurück nach Adelaide gefahren um uns auf Silvester-Nacht vorzubereiten. Da wir beide ja nun in einem, für uns großen und komfortablen, Haus wohnten, sollte die Party bei uns stattfinden. Leider darf man hier in Australien generell keine Feuerwerkskörper selber knallen, aufgrund der sehr hohen Brandgefahr durch Dürre. Tortzdem sind wir gut ins neue Jahr gekommen und freuen uns auf das was noch kommen mag.
Die nächsten zwei Wochen werden wir nun in einem Campingplatz direkt am Strand verbringen, bevor wir mitte Januar nach Brisbane fliegen...wir halten Euch auf dem laufenden...von far, far away!

4.1.09 07:07


Wir waren SURFEN!!!!!!!

Sanne und ich haben ja schon seit zwei Monaten auf diesen Tag hingefiebert, dass wir endlich am Montag den 15.12 ins Surf-Camp fahren können. Um 7:15 morgens gings dann mit dem Geryhoundbus Richtung Gerroa zum Seven Mile Beach. Angekommen, haben unsere Instructors uns ein bisschen was zum Ablauf der folgenden 3 1/2 Tage erzählt. Um 11:30 gings dann das erste Mal mit Wetsuit an den Strand. Die Wellen waren unglaublich groß und der komplette Strand war überflutet, da zur Zeit Flut herrschte. Normalerweise sieht man den Strand bei Flut noch und selbst unsere Instructors hatten so was noch nie gesehen. Wir haben dann erstmal alles theoretisch durchgenommen, wie zum Beispiel der "Surfcheck": Welche Gezeiten grade sind, welcher Wind weht, welche Welle grade ist und ob irgendwelche Strömungen bzw. sogenannte "Rip tides" zu sehen sind. Nach einer Stunde Theorie,  wurden wir dann in unsere Gruppen mit einem bestimmten Instructor eingeteilt, anschließend gings auch schon nach ein paar Anweisungen ins Wasser. Da die Wellen und die Strömung immer noch sehr stark waren, mussten wir leider nach einer halben Stunde abbrechen und hoffen, dass wir Nachmittags wiederkommen konnten. Nachmittags gings  tatsächlich wieder an den Strand und wir lernten das Aufstehen auf dem Board. Natürlich ersteinmal ein paar Trockenübungen auf dem Sand. Sanne und ich hatten im Wasser zusammen unsere zweite Welle mit Bravour bestanden...... und standen wie eine eins. Jetzt fing das üben und ausprobieren an...

So vergingen die Tage....eigentlich viel zu schnell. Jeden Tag haben wir was dazu gelernt und wurden jeden Tag ein bisschen besser. Am dritten Tag surften Sanne und ich unsere erste grüne Welle (ungebrochen) was auch super geklappt hat. Wir waren am Donnerstag ganz schön traurig, dass wir wieder fahren mussten, da uns das Camp sehr viel Spaß gemacht hat. Wir werden auch definitiv zwischendurch mal ein Surfboard ausleihen um ein Fun-Tag im Wasser zu haben. Außer surfen haben wir aus dem Camp noch ein wenig Sonnenbrand im Gesicht, auf den Füßen, auf dem Handrücken und rote Augen mitgenommen. Egal wieviel Sonnencreme wir draufgemacht haben...die Sonne hatte mehr Ausdauer, am Ende sahen wie aus wie zwei Aliens, da unsere Gesichter komplett weiß waren. Durch den Wetsuit sind dann auch nur unsere Handgelenke, Handrücken und Fußrücken "braun" geworden.

Im großen und ganzen hatten wir eine Menge Spaß (wie ihr in den Fotos erkennen werdet), viel gelernt und erlebt. Wir würden es gerne wiederholen, aber jetzt warten auch andere "Abenteur" auf uns.

Heute morgen sind wir in Adelaide angekommen und wurden von unserer Freundin abgeholt....wohnen jetzt aber in einem Haus von einem ihrer Freunde, da der über Weihnachten und Silvester verreist ist und auch erst am 5ten Januar wiederkommt. Das heißt, wir haben ein ganzes Haus für uns ganz alleine...endlich mal wieder ein eigenes Zimmer zum schlafen und ne ordentliche Küche zum kochen. Wir haben Maria und ihren Verlobten heute Abend auch gleich "rübergeladen" und werden ein bezauberndes Dinner bereiten. 

Wenn ihr das alles geschafft habt mit durchlesen ist wahrscheinlich schon nächstes Jahr und der nächste Eintrag steht zum Lesen bereit.......Wir halten euch also auf jeden Fall auf dem Laufenden.

Ganz ganz liebe Grüße von far far away.   

Sanne und Silke

 

19.12.08 05:15


Zkunftspläne für Australien....

Also....., wir erzählen erstmal von den letzten Wochen! Sanne und ich haben vor circa zwei Wochen einen Brief von unserer Kindergarten Agentur erhalten, indem stand, dass in der Zeit vor Weihnachten nicht so viel Arbeit vergeben werden kann, da viele Kindergärten weing Kinder hätten und die auch über Weihnachten und Silvester schließen. Sanne war so und so schon etwas "verzweifelt", da sie immer weniger Arbeit bekam als ich und dementsprechend auch weniger Geld. Ich hatte da ein bisschen mehr Glück, da mich immer ein bestimmter Kindergarten buchte. Dann, vor circa eineinhalb Wochen, habe ich einen Artikel in der Zeitung gefunden, wo man Promotional Arbeit auf der Straße macht, welches wir dann nebenbei gemacht hätten. Ich hatte dann da angerufen und am nächsten Tag sind wir dann auch zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden. Für mich war diese Arbeit überhaupt nichts, da man mit Zetteln auf die Straße gehen sollte, und fremde Männer überreden sollte in einem Datingprogramm mit zu machen. Sanne fand das gar nicht so schlecht und wollte dann direkt am nächsten Tag anfangen, zusätzlich zur Kindergartenarbeit. Es kam aber alles anders. Da der Boss von der Firma noch keinen Angestellten hatte, der diese Promotional Arbeit organisiert, hatte er dann Sanne direkt als seine Assistentin angestellt. Sanne war natürlich total glücklich, da sie dann auch jeden Tag festes Gehalt bekam. Das daruffolgende Wochenende, drückte Sannes neuer Boss ihr die Schlüssel seiner Wohnung in die Hand und meinte nur, "Ich bin mal übers Wochenende weg, wenn du und deine Schwester Lust habt..., auf dem Dach ist auch ein Pool!" Die Wohnung haben wir dann am Samstag (08.11.) auch gleich besichtigt...unglaublich, von dort aus hast du das Opernhaus und die Bucht vor Sydney gesehen und der View vom Pool aus war noch besser. Da er sich  ganz oben auf dem Dach des Hochhauses befand, hatten wir ein unglaubliches "Schwimmerlebniss". In der darauffolgende Woche, hatte dann Sannes Boss uns dann auch zu seiner "Angestelltenparty" eingeladen, wo wir dann auch das erste Mal Poker gespielt haben. Am Samstag den 15.11. gings dann für Sanne auf eine "High Society" Cocktailparty mit allem drum und dran. Abends kam sie dann zurück und meinte nur, solch hübesche aber auch "Blonde" Frauen hätte sie noch nie getroffen. Sanne macht die Arbeit im Büro sehr viel Spaß und als ich letzte Woche im Kindergarten auch keine Arbeit mehr bekommen habe, hab ich kurzerhand Sannes Boss gefragt ob er nicht auch einen festbezahlten Job für mich hätte. "Natürlich" kam die Antwort und seit Mitwoch bin ich jetzt auch dort angestellt. Mitwoch Abend ( 19.11.) haben wir dann von unserem Boss gleich zwei Karten für eine Oper, im Opernhaus bekommen. Wir haben sofort zugesagt und haben dann Abends eine wundervolle Oper von Vladimir Ashkenazi mit "The Dream of Gerontius" genossen.

Jetzt einmal zu den weitern Plänen, wie die nächste Zeit in Australien aussehen wird. Sanne und ich werden vom 15.12 - 18.12.2008 an einem Surfcamp teilnehmen, wo wir über vier Tage lang lernen werden wie man richtig surft. Anschließend am 19.12. werden wir nach Adelaide fliegen um dort mit unserer besten Freundin und ihrem Verlobten Weihnachten zu verbringen. Die Weihnachtsfeiertage werden wir dann bei der Familie des Verlobten verbringen. Da unsere Freundin am 10ten Januar heiratet, werden ihre Eltern am 31.12 auch nach Adelaide kommen. Das heißt, Sanne und ich können nicht mehr bei ihr wohnen und haben uns aufgrund dessen einen Zeltplatz direkt am Strand gebucht. Dort werden wir dann bis zum 18.01.2009 ein bisschen Urlaub machen. Zwischendurch sind wir dann Brautjungfern auf der Hochzeit und ein bisschen Arbeit ist auch mit dabei. Am 18.01. werden wir dann nach Brisbane fliegen um dort ein

Pferdefarmtraining zu absolvieren, welches uns dann ermöglicht auf jeder Pferdefarm in Australien zu arbeiten. Das haben wir dann auch vor, bis Mutti und Vati uns im Juni besuchen kommen.

Wie ihr seht, wir haben hier recht viel vor und freuen uns auch schon auf jedes neues Ereigniss. Das nächste Mal werden wir berichtgen wie gut uns das Surfcamp getan hat.

Ganz liebe Grüße in die Heimat von far far away....

23.11.08 05:31


23.11.08 04:39


Es war einmal vor einem Monat...

Vor einem Monat haben wir uns auf den Weg nach Frankfurt gemacht und konnten es kaum glauben, dass es gleich nach Australien gehen wird. Heute, nach einem Monat, hat der Alltag eingesetzt. Sanne und ich haben fast immer jeden Tag Arbeit, kennen uns so langsam in Sydney aus und genießen an den Wochenenden regelmäßig das schöne Wetter.

Wir hatten am Freitag den 31.10.2008 unsere erste Australische Halloweenparty....war sehr nett und witzig. Das Australische Bier ist ja mit dem von Deutschland gar nicht zu vergleichen und Sanne und ich wundern uns immer warum wir von dem Alkohol noch gar nichts merken und die anderen schon fast unterm Tisch liegen. Wir haben neben neuen Trinkspielen auch neue Bars kennengelernt und hatten an dem Abend echt viel Spaß.

Ansonsten passiert hier nicht so viel...außer Arbeit während der Woche und Strand am Wochenende. 

Sobald mal wieder was neues aufregendes passiert, berichten wir darüber. 

Lieben Gruß an alle von far far away.

3.11.08 10:40


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